FIPS File and Program Server

Der FTP-Server der FH Niederrhein


Kommunikationsdienste und ihre Nutzung

Email mit EUDORA Light Version 3.0x


Installation, Konfiguration, Benutzung
Autor: Dipl.-Ing. Harald Mürmann / DV-Koordinator Krefeld
Stand: 27. April 1999

Inhalt

 ·  Vorwort
 ·  Installation
 ·  Konfiguration
 ·  Tutorial
 ·  Erstellen einer neuen Email
 ·  Mail absenden
 ·  Empfang neuer Mail
 ·  Mail beantworten
 ·  Sicherung ausgehender Nachrichten
 ·  Mail weiterleiten
 ·  Mail löschen
 ·  Mails als Datei sichern und drucken
 ·  Versand an mehrere Empfänger
 ·  Kopien für weiter Empfänger
 ·  Attachments
 ·  Mail umleiten
 ·  Absenderlogos oder Signatures
 ·  Das Adreßbuch, Aliasnamen (Nicknames)
 ·  Eudora und WWW
 ·  Anhang

Vorwort

Eudora wurde ursprünglich für Macintosh-Rechner entwickelt, ist aber inzwischen auch für PCs unter Windows 3.x und Windows 95/NT verfügbar. Für beide Plattformen ist sowohl eine kommerzielle Version erhältlich (die entsprechend Geld kostet) als auch eine frei verfügbare Version Eudora Light, die gar nichts kostet. Eudora Light ist als Freeware-Version so komfortabel, daß man gut und gerne das Geld für das kommerzielle Produkt einsparen und in ein gutes Essen mit ein paar Glas Wein investieren sollte, zumal sie eh auf dem FTP-Server der FH Niederrhein zur Verfügung steht.

Eudora Light ist leicht zu installieren, die Konfiguration übersichtlich und die Handhabung einfach. Die hier wiedergegebene Form stellt die 32-bit Version für Windows 95/NT dar; unter Windows 3.x ist die Darstellung teilweise etwas anders, die Funktionalität ist bei beiden Plattformen jedoch identisch.

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Installation

In der Regel liegt das frei verfügbare Programm Eudora Light als selbstentpackende Datei vor, die vor der Installation am besten in ein Verzeichnis für temporäre Dateien (z. B. C:\temp) kopiert wird. Der Dateiname ist EULvvv.EXE, wobei vvv für die Versions nummer steht (z. B. 302 für die Version 3.02). Danach wird die Installation mit einem Doppelklick auf diese Datei (Dateimanager unter Windows 3.x bzw. Explorer unter Windows 95) gestartet. Das Paket beinhaltet eine 16-bit Version für Windows 3.x und eine 32-bit Version für Windows 95/NT. Die Installation selbst erfordert nur wenige Benutzereingaben (Verzeichnis und Programmgruppe). Anschließend geht es an die Konfiguration, die nach dem ersten Aufruf automatisch erzwungen wird, da nach der Installation noch keine Konfigurationsdatei vorhanden ist.

Das bei der Installation angelegte Unterverzeichnis scripts samt aller dort enthaltenen Dateien kann ohne Bedenken gelöscht werden, da diese ausschließlich für den Modembetrieb ohne Winsock gedacht sind, der hier nicht berücksichtigt wird.

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Konfiguration

Bevor das Mailprogramm Eudora richtig genutzt werden kann ist die Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten notwendig, was über TOOLS unter dem Menüpunkt OPTIONS erfolgt. Hier sind diverse Angaben über Benutzerkennungen, Rechnernamen bzw. -adressen usw. zu machen.

Die hier gezeigten Angaben zu Benutzerkennung und Rechnern sind fiktiv und durch Ihre persönlichen Angaben zu ersetzen.

Getting Started

Voraussetzung für die Arbeit mit Eudora ist eine Benutzerkennung (Account) auf einem Rechner der POP3 (Post Office Protocol Version 3) unterstützt. Auf diesem Rechner befindet sich Ihre Mailbox von wo die Nachrichten auf Ihren PC transferiert werden. Tragen Sie also in das Feld "POP Account" Ihren Benutzernamen (wie Sie ihn von der DV-Zentrale erhalten haben) mit anschließendem "@" und dem Rechner inklusive des vollen Domainnamen ein. In das Feld "Real name" setzen Sie Ihren richtigen Namen ein, wie er beim Empfänger erscheinen soll. Dies könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen:

Dabei bedeuten:
musterfr Benutzerkennung, wie von der DVZ erhalten
mail Name des Rechners, auf dem die Mail für User "musterfr" ankommt (siehe Anhang)
fh-niederrhein.de Domainname

In "Real name" sind nationale Zeichen (ä, ö, ü, ß) erlaubt, im internationalen Gebrauch ist dies allerdings nicht empfehlenswert. Hier könnte z. B. auch "Dr. Peter Schmitz DV-Labor" stehen. Unter "Return address" muß die gültige eigene Emailadresse eingetragen werden. Bei Studierenden ist der Name (also der Teil vor dem @) immer identisch mit dem Benutzernamen; für dauernd an der FH Niederrhein tätige Personen werden sogenannte "offizielle" Mailadressen vergeben, die in der Regel "Vorname.Nachname@..." laut en.

Für die Verbindungsart sollte immer "WINSOCK" aktiviert sein. Dies gilt sowohl für den PC innerhalb der FH mit direktem Anschluß an das Hausnetz als auch für den häuslichen PC mit Modem- oder ISDN-Verbindung.

Personal Information

Die beiden ersten Angaben werden automatisch aus dem vorherigen Teil übernommen. Unter "Return address" kann der Anwender eine Adresse eintragen, die nicht unbedingt mit der tatsächlichen (internen) Adresse übereinstimmen muß; im obigen Beispiel ist der User "musterfr" auf dem zentralen Mailhost der DVZ eingetragen und kann deswegen den Rechnernamen, auf dem seine Mail aufläuft, weglassen. Die Groß- und Kleinschreibung hat bei Mailadressen keine Bedeutung.

Hosts

Der erste Eintrag "POP Account" ist wieder identisch mit dem eingangs bereits gemachten. Im SMTP-Feld muß der Host angegeben werden, der für den Mailversand zuständig ist (näheres hierzu steht im Anhang). Die restlichen Felder können unberücksichtigt bleiben.

Checking Mail

Eudora bietet die Möglichkeit, in vorgegebenen Zeitabständen auf dem POP-Host nach neu eingegangener Mail Ausschau zu halten, was jedoch nur sinnvoll ist, wenn der eigene PC direkt innerhalb der FHN im Netz hängt. Folglich sollten Sie auch nur dann den Wert "0" durch einen anderen Wert ersetzen.

Wird "Skip big messages" aktiviert, kann zusätzlich eine Maximalgröße eingestellt werden. Bei Mails, die über diesem Limit liegen, werden nur der Mailheader und die ersten Zeilen heruntergeladen. Damit kann der geneigte Anwender sich meist einen Überblick über die Mail verschaffen und sie notfalls komplett nachladen, wenn er der Meinung ist, sie sei wichtig. Diese Einstellung ist einfach Geschmacksache.

Ist "Send on check" aktiviert, wird zu versendende Mail, die sich evtl. in der Warteschlange befindet, beim nächsten Check auf neu eingegangen Post automatisch abgeschickt.

Mit "Save password" hat es seine Tücken. Wird der PC ausschließlich nur von ein und derselben Person benutzt, ist die Aktivierung sinnvoll; der Benutzer wird nicht ständig vor einem Verbindungsaufbau nach seinem Paßwort gefragt. In allen anderen Fällen sollte diese Option unbedingt ausgeschaltet sein!

Die Option "Leave mail on server" ist in erster Linie abhängig vom Gusto des Anwenders. Ist sie ausgeschaltet, wird nach dem Transfer auf dem POP-Host die Mail unwiderruflich gelöscht, was mitunter fatale Folgen haben kann, nämlich dann, wenn aus irgend einem Grund während der Übertragung vom POP-Host zum PC die Verbindung gestört wird oder abbricht. Dann ist die Mail auf Nimmerwiedersehen futsch. Bei dem in der DVZ eingesetzten POP-Server ist dies allerdings inzwischen sehr unwahrscheinlich, da hier selbst bei einem Verbindungsabbruch eine Kopie der Mailbox erhalten bleibt. Die Aktivierung ist auf jeden Fall dann sinnvoll, wenn man von mehreren Stellen aus auf seine Mailbox zugreifen möchte (oder evtl. sogar muß). Damit die Mailbox auf dem POP-Host nicht überläuft, sollte dann allerdings eine Einstellung vorgenommen werden, die z. B. nach 10 Tagen die Mail auf dem Server löscht.

Zur Authenzitätsprüfung ist innerhalb der FH Niederrhein immer "Passwords" zu aktivieren.

Sending Mail

Hier sind erfahrungsgemäß eigentlich nur wenige Felder von Belang.

Ist "Immediate send" aktiviert, wird bei jeder ausgehenden Mail eine Verbindung zum Mail-Host hergestellt, um die Mail nach draußen zu jagen, was nur bei PCs innerhalb der FHN Sinn macht. Beim häuslichen PC ist dies nicht sonderlich spaßig weil sich einzig und allein die Telekom freut. Ist diese Option ausgeschaltet, werden alle zu verschickenden Mails in eine Warteschlange (Queue) gestellt und können zu einem späteren Zeitpunkt auf einen Rutsch versendet werden.

Bei eingeschaltetem "Word wrap" braucht bei der Erstellung eines Mailtextes keine RETURN- bzw. ENTER-Taste betätigt zu werden, es wird dann automatisch am Zeilenende in die nächste Zeile gesprungen. Dies kann allerdings bei einigen Mailprogrammen, die keinen automatischen Zeilenumbruch beherrschen, zu Problemen führen. Mit aktiviertem "Keep copies of outgoing mail" wird immer eine Kopie der verschickten Mail in der OUT-Box abgelegt. Damit können Sie auch später noch kontrollieren, was Sie wann an wen geschickt haben.

Wenn Sie eine Signature-Datei (Absenderlogo) nutzen wollen, empfiehlt es sich, "Use signature" zu aktivieren. Damit wird eine solche Datei automatisch an jede ausgehende Mail angehängt.

Attachments

Als Encoding-Methode sollte MIME eingestellt werden, das ist die gängigste Art. Es kann auch ein Verzeichnis für Attachments angegeben werden, in das die Anlagen eingegangener Mail gespeichert werden (siehe obiges Beispiel). Näheres zu Attachments steht im Tutorial.

Fonts & Display

Hier sind die ersten vier Einstellungen von Interesse. Bei "Screen Font" und "Print Font" besteht die Möglichkeit, Schriftart und -größe einzustellen. Bei "Print Font" kann u. U. eine Schriftgröße von 9 oder 10 notwendig sein, da bei größeren Schriften meist die Papierbreite für eine komplette Zeile nicht ausreicht. Mit den beiden nächsten Angaben kann die Breite (Zeichen/Zeile) und Höhe (Zeilen) des Mailfensters eingestellt werden. Die vorgegebenen Standardwerte haben sich bisher gut bewährt.

Getting Attention

Ist "Use an alert dialog box" aktiviert, zeigt Eudora den Eingang neuer Mails durch ein aufrechtes Fähnchen an, wenn es zum Sinnbild verkleinert wurde und im Hintergrund läuft. Dies macht nur Sinn, wenn in bestimmten Intervallen regelmäßig neue Mail vom POP-Host geladen wird, also sich der PC im internen Netz befindet. Bei eingeschaltetem "Open mailbox" wird die IN-Box nach dem Eingang neuer Nachrichten automatisch geöffnet. Der "Zeiger" wird automatisch am Ende der IN-Box auf die erste nicht gelesene Mail gesetzt. Ob der Eingang neuer Mail durch ein akustisches Signal kenntlich gemacht werden soll, ist Geschmacksache.

Miscellaneous

Die ersten drei Kategorien haben irgend etwas mit der Benutzung von Eudora mittels Tastatur zu, tun. Erfahrungen liegen keine vor, deshalb Standardeinstellungen übernehmen. Die restlichen Schalter sind eigentlich selbsterklärend.

Advanced Network

In der Regel sollten die vorgegebenen Einstellungen beibehalten werden. Es kann jedoch bei Problemen nötig sein, hier Änderungen vorzunehmen.

Der obere Teil bezieht sich auf die Verbindung zwischen PC und POP-Host mittels WINSOCK (direkte Verbindung im Netz oder mit PPP). Grundsätzlich gibt es zwei Methoden von WINSOCK-Calls mit TCP/IP, Blocking und Asynchron. Eudora kann im asynchronen Modus Fehler besser behandeln, es gibt aber WINSOCK-Programme, die diesen Modus nicht korrekt handhaben; in diesem Fall sollten beide Optionen ausgeschaltet werden.

Der Standardwert für die Puffergröße im Netz (Network buffer size) ist 4096. Wenn es Probleme mit dem Transfer von Nachrichten vom oder zum Server geben sollte, kann der Standardwert von 4096 Bytes herabgesetzt werden.

Bei aktivem "Cache network info" arbeitet Eudora in der laufenden Sitzung schneller als ohne, da Informationen aus vorangegangenen Abläufen in einer Art Zwischenspeicher (Cache) vorgehalten werden.

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Tutorial

In diesem Teil werden nur die wichtigsten Funktionen zur Handhabung von Eudora beschrieben. Eine vollständige Beschreibung kann dem (englischen) Manual entnommen werden, das ebenfalls auf dem FTP-Server liegt (ca. 140 Seiten!). Wie viele andere Windows-Programme verfügt Eudora auch über eine Online-Hilfe. Nach erfolgreicher Installation und Konfiguration (siehe dort), sind alle üblichen Mailfunktionen verfügbar.

Nach dem Aufruf von Eudora Light sieht der Bildschirm wie folgt aus:

Neben der üblichen Menüleiste findet man die heute fast ebenso übliche Symbolleiste. Darunter im linken Teil das Fenster mit den diversen Mailboxen. Eudora hat standardmäßig deren drei, eine für eingegangene Mail (In-Box), eine zweite für ausgehende oder in der Warteschlange befindlichen Nachrichten (Out-Box) und den Mülleimer für gelöschte Mails (Trash-Box). Was es im einzelnen damit auf sich hat, folgt später. Fangen wir erst einmal vorne an.

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  "BIS HIER" "BIS HIER" "BIS HIER" "BIS HIER" "BIS HIER"

Erstellen einer neuen Email

Im MESSAGE-Menü ist NEW MESSAGE anzuwählen oder das Symbol anzuklicken und es erscheint das folgende Fenster:

In das Feld "To:" wird die Emailadresse des Empfängers eingetragen. Um als Anfänger etwas Erfahrung zu sammeln, empfiehlt sich hier die eigene Adresse einzugeben (hier also "muster@fh-niederrhein.de"). Wie aus dem Bild ersichtlich, hat das "From:"-Feld bereits einen Eintrag, nämlich den eigenen Namen mit der Absenderadresse, der ja bereits durch die vorausgegangene Konfiguration bekannt ist.

Mit der TAB-Taste wandert der Cursor in das Feld "Subject:"; hier wird üblicherweise eine Art "Betreff" angegeben, aus dem der Empfänger möglichst entnehmen können sollte, worum es in der Nachricht geht. Beliebt ist in Anfängerkreisen Mailtest, Testmail oder &aumml;hnliches. Die nächsten drei Felder werden einfach mittels TAB-Taste äbersprungen bis der Cursor in dem großen Bereich steht. Hier kommt der eigentliche Text der Email rein. Damit ist die neue Nachricht fertig.

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Mail absenden

Nachdem die Mail erstellt worden ist kann sie anschließend direkt verschickt werden oder sie wird in eine Warteschlange gestellt. Dies ist abhängig von der in der Konfiguration vorgenommenen Einstellung. Für Anwender, die über Modem arbeiten ist die letztere Methode kostengünstiger. In diesem Fall steht in dem Button rechts oben QUEUE (wie im Beispiel), anderenfalls der Text SEND. Mit einem Mausklick auf diesen Button wird die Bearbeitung dieser Mail abgeschlossen.

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Empfang neuer Mail

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, vom POP-Server (das ist der Host, auf dem Ihre Mail ankommt) Mail auf den PC herunterzuladen. Wenn in der Konfiguration angegeben ist, daß in einem vorgegebenen Zeitintervall regelmäßig eine Prüfung auf neue Mail durchgeführt werden soll, wird dies automatisch im Hintergrund erledigt und neue Nachrichten auf den PC heruntergeladen. Dies ist für PCs geeignet, die unmittelbar im FH-Netz sind. Für Benutzer, die über Modem arbeiten wird die zweite manuelle Methode über CHECK MAIL im FILE-Menü oder ein Klick auf das CHECK-MAIL-Symbol empfohlen. Eudora verlangt immer nach dem Programmstart und vor dem ersten Mailcheck das Paßwort.

Nach Eingabe des Paßworts und ein Klick auf OK stellt Eudora die Verbindung zum POP-Server her und prüft, ob neue Nachrichten vorliegen. Für den Rest der Sitzung wird nicht mehr nach dem Paßwort gefragt, da es bis zur Beendigung des Programms erhalten bleibt.

Nachdem das Paßwort korrekt eingegeben worden ist, erscheint kurzzeitig das sogenannte "Progress"-Fenster mit dem Hinweis, daß die Verbindung hergestellt wird. Falls ein Verbindungsproblem auftreten sollte wird eine entsprechende Meldung ausgegeben. Ist neue Mail vorhanden, wird dies nach dem Herunterladen vom POP-Server auf den PC mitgeteilt. Ein Klick auf den OK-Knopf schließt die Mitteilung und Sie sehen nun das Mailbox-Fenster mit einer Liste der Mails:

Dabei ist die erste der neuen Mails farbig hinterlegt. Diese Liste beinhaltet die Felder (Spalten)

Ist das Statusfeld leer, bedeutet dies, daß die entsprechende Email bereits gelesen worden ist; der dicke Punkt (·) bei der letzten Mail ist das Merkmal für noch nicht gelesene Nachrichten. Steht in diesem Feld ein "R", ist dies die Kennzeichnung für eine beantwortete Mail. Das Symbol mit dem Blatt Papier besagt, daß diese Mail eine Anlage (Attachment) enthält.

Um aus der Liste eine Mail anzusehen, muß diese erst mit einem einfachen Mausklick selektiert werden (sie ist dann farbig unterlegt). Ein anschließender Doppelklick auf die gewählte Mail öffnet sie dann.

In der Titelzeile des Nachrichtenfensters finden wir Absender, Datum und Uhrzeit sowie den Betreff wieder. Im Textfenster steht vor der eigentlichen Nachricht der sogen. Header mit Informationen über Absender, den Mailversand usw., die hier zunächst aber ohne Belang sind. Schließlich folgt der Emailtext selbst.

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Mail beantworten

Jede ausgewählte Mail kann mit Eudora unmittelbar beantwortet werden, ohne dabei eine neue Mail erstellen zu müssen. Dazu muß die Mailbox geöffnet und die zu beantwortende Nachricht markiert werden, danach wird aus dem MESSAGE-Menü REPLY (nicht REPLY TO!) oder der REPLY-Button angeklickt. Ein neues Fenster erscheint:

Hier hat Eudora im "To:"-Feld bereits die Mailadresse des Empfängers (im Beispiel die eigene) eingetragen, da diese ja als Absender von der eingegangenen Nachricht her bekannt ist. Der ursprüngliche Mailtext steht im Nachrichtenfenster, wobei vor jeder Zeile nun ein ">" zu sehen ist. Dies dient zur Kennzeichnung des vom Absender erstellten Textes. Der Text kann nun nach Belieben editiert werden.

Bevor nun die Antwort in die Warteschlange geschickt oder versendet wird, soll sie erst einmal gesichert werden, wie im nächsten Abschnitt beschrieben.

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Sicherung ausgehender Nachrichten

Manchmal kann es sinnvoll sein, Nachrichten vor dem endgültigen Versand zu sichern. Mögliche Fälle sind z. B. die Erstellung umfangreicher Mails oder eine Zwischenspeicherung, um die Arbeit nach einer Unterbrechung fortzusetzen. Die Sicherung erfolgt über den SAVE-Befehl des FILE-Menüs. Das aktuelle Fenster wird dabei nicht verändert, doch die bisherige Arbeit ist in der OUT-Mailbox gespeichert.

Bisher hatten wir es nur mit neuer Mail zu tun und demzufolge auch nur mit der IN-Box. Der Wechsel zu einer anderen Box findet über das MAILBOX-Menü oder einen Doppelklick auf das Symbol der entsprechenden Mailbox statt.

Schauen wir uns nach der Sicherung nun einmal die OUT-Box an:

Die Kennungen in der Statusspalte haben folgende Bedeutung:

S Mail wurde gesendet
Q Mail ist in der Warteschlange (Queue) und bereit zum Versand
· Mail ist in der OUT-Box gesichert oder zwischengespeichert

Eine mit · gekennzeichnete Mail kann jederzeit mit einem Doppelklick wieder aktiviert und anschließend so weiter bearbeitet werden, wie vor der Unterbrechung.

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Mail weiterleiten

Soll eine Mail an jemand anderen (oder mehrere Personen) weitergeleitet werden, geschieht das über FORWARD im MESSAGE-Menü oder über den FORWARD-Button . Hier ist natürlich wieder ein Empfänger im "To:"-Feld anzugeben.

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Mail löschen

Aus jeder beliebigen Mailbox können Mails gelöscht werden. Dazu muß die zu löschende Nachricht markiert werden, mit einem weiteren Klick auf das Mülleimer-Symbol (links in der Symbolleiste) oder über DELETE im FILE-Menü wird sie gelöscht. Bei der Löschung von Mails aus der IN- oder OUT-Box findet keine wirkliche Vernichtung statt, sondern die Mails wandern in die TRASH-Box.

Es ist daher empfehlenswert, wie im täglichen Leben auch, von Zeit zu Zeit einmal den Mülleimer zu entleeren, damit die Platte nicht eines Tages voll ist. Das Löschen von Nachrichten aus der TRASH-Box geschieht analog dem zuvor beschriebenen Procedere, der Unterschied besteht lediglich darin, daß nun die gelöschten Mails unwiderruflich weg sind. Soll der Müll ohne weitere Kontrolle auf einen Rutsch beseitigt werden, geht dies am schnellsten über EMPTY TRASH im SPECIAL-Menü.

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Mails als Datei sichern und drucken

Manchmal besteht der Wunsch oder die Notwendigkeit, eine Nachricht als separate Datei auf der Platte abzulegen. Auch für diesen Zweck bietet Eudora eine Möglichkeit mittels SAVE AS im FILE-Menü. Es wird vor der Speicherung nach dem Dateinamen und dem Verzeichnis gefragt, in dem die Datei abgelegt werden soll. Als Standard bietet Eudora das eigene Verzeichnis an, dies kann aber vom Anwender geändert werden.

Selbstverständlich kann jeder Mailtext nach Belieben auf dem Drucker zu Papier gebracht werden. Letzteres wird schlicht erreicht, indem die zu druckende Mail markiert und anschließend auf das Druckersymbol geklickt wird.

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Versand an mehrere Empfänger

Bisher haben wir nur Mail an einen einzigen Empfänger verschickt, es ist jedoch durchaus möglich im "To:"-Feld mehrere Adressen anzugeben, die jeweils durch Komma getrennt sein müssen.

Hier habe ich bei dem Empfänger "esch" den Rest der Adresse weggelassen; dies ist möglich bei Empfängern, die sich innerhalb der selben (eigenen) Domain (hier "fh-niederrhein.de") befinden.

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Kopien für weitere Empfänger

Eudora erlaubt den Versand von weiteren Kopien einer Mail an eine oder mehrere Person(en). Die Adressen müssen in das "Cc:"-Feld eingetragen werden. Cc steht dabei für Carbon Copy, der Begriff stammt also noch aus der Zeit des Kohlepapiers für Durchschläge . Alle Empfänger der Mail können sehen, an wen alles die Nachricht verschickt wurde.

Schließlich haben wir noch das Feld "Bcc:" (Blind carbon copy); die Funktion ist ähnlich wie bei "Cc:", der Unterschied besteht jedoch darin, daß die hier aufgeführten Empfänger nicht sehen können, an wen sonst noch Kopien gegangen sind.

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Attachments

Neben dem eigentlichen Nachrichtentext kann jede beliebige Datei als Anlage (Attachment) zusammen mit der Mail verschickt werden. Dabei spielt der Dateityp keine Rolle, d. h. es können auch Binärdateien, Textdokumente, Grafiken, Kalkulationstabellen, etc. angehängt werden. Das Anhängen selbst geschieht über ATTACH FILE im MESSAGE-Menü oder das ATTACH-Symbol .

Nachdem die gewünschte(n) Datei(en) markiert sind werden sie mit einem Klick auf ÖFFNEN oder einen Doppelklick auf die gewünschte Datei an die Mail gehängt. Da die Anlagen kein Bestandteil des Nachrichtentextes sind erscheinen sie auch nicht im Textfenster. Lediglich im "Attachments:"-Feld erscheint ein Hinweis auf die Anlage(n).

So schön dieses Feature auch ist, hat es doch einen Haken. Wenn der Empfänger ein anderes Mailprogramm benutzt, das nicht in der Lage ist die Attachments vom Mailtext zu separieren und wieder als eigenständige Datei abzulegen, nutzt es überhaupt nichts. Voraussetzung für diese Anwendung ist also, daß der Empfänger ein entsprechendes Mailprogramm einsetzt (am besten natürlich Eudora).

Achtung: Es kann keine Anlage durch Editierung des "Attachments:"-Feldes erstellt werden und eine angehängte Datei darf nicht größer als fünf MByte sein!

Wenn Sie eine Mail mit Anlage erhalten, wird die angehängte Datei automatisch von Eudora vom Mailtext separiert und im Eudora-Verzeichnis oder einem bei der Konfiguration extra dafür vorgesehenen Verzeichnis abgelegt.

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Mail umleiten

Neben den bereits bekannten Möglichkeiten der Beantwortung und Weiterleitung von Mails kann mit Eudora eine Mail auch an jemand anderen umgeleitet werden. Dies ist recht nützlich, wenn Sie eine Nachricht erhalten und der Meinung sind, daß die Kollegin Müller eigentlich die richtige Adressatin sei. Das Umleiten erfolgt entweder über REDIRECT im MESSAGE-Menü oder per Klick auf den Redirect-Button .

Im "To:"-Feld ist der neue Empfänger einzutragen, der dann im "From:"-Teil erkennen kann, wer der eigentliche Absender ist und wer die Nachricht an ihn umgeleitet hat. Die ">"-Zeichen wie beim Forwarding tauchen im Mailtext nicht auf. Die Möglichkeit, Änderungen des Textes vorzunehmen oder eigene Kommentare einzufügen, ist gegeben.

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Absenderlogos oder Signatures

Anwender, die Email häufig nutzen, sind immer glücklich, wenn sie häufig wiederkehrende Arbeitsschritte vereinfachen können; ein prägnantes Beispiel hierfür ist die (für den höflichen Benutzer selbstverständliche) Angabe des Absenders. Hier schafft eine Datei mit dem Logo des Absenders Abhilfe. Dies erfolgt bei Eudora über SIGNATURE im TOOLS-Menü.

Bei entsprechender Konfiguration des Mailers wird diese Datei automatisch an die ausgehende Mail angehängt. Ebenso wie bei Attachments wird der Signature-Text nicht im Mailtextfenster dargestellt.

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Das Adreßbuch, Aliasnamen (Nicknames)

Da so manche Mailadresse recht lang sein kann, ist die Verwendung von Aliasnamen oder Nicknames eine nützliche Angelegenheit. Dabei wird für die echte Adresse eine Kurzbezeichnung eingeführt, die Sie dann z. B. im "To:"-Feld angeben können. Die Bearbeitung solcher Aliases erfolgt über ADDRESS BOOK im TOOLS-Menü oder den Address-Book-Button .

Links werden die Spitznamen eingetragen und rechts die zugehörigen Adressen. Auf diese Weise kann man sich auch eigene Verteilerlisten erstellen.

Für einen neuen Aliaseintrag genügt ein Klick auf den NEW-Button, dann den Aliasnamen eingeben und auf OK klicken. Anschließend im rechten Fenster die Emailadresse(n) eingeben.

Soll nun beispielsweise eine Mail an "Demoliste" geschickt werden, wird das Adreßbuch geöffnet und doppelt auf den entsprechenden Aliasnamen geklickt; schon erscheint das Fenster zur Erstellung einer neuen Email. Dabei ist das "To:"-Feld bereits ausgefüllt .

Lassen Sie Sich nicht irritieren, daß bei "To:" nur der Aliasname steht, Eudora sorgt schon dafür, daß die Nachricht an die richtige(n) Adresse(n) geht.

Ein weiteres Schmankerl im Zusammenhang mit dem Adreßbuch ist, Empfänger, denen man häufig Nachrichten schickt, am zweckmäßigsten in die "Quick Recipient List" zu übernehmen. Der Vorteil liegt darin, daß im MESSAGE-Menü unter NEW MESSAGE TO, FORWARD TO oder REDIRECT TO die Aliasnamen unmittelbar ausgewählt werden können.

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Eudora und WWW

Schließlich besteht noch die Möglichkeit, aus Eudora heraus direkt einen WWW-Browser zu starten, wenn sich z. B. im Mailtext eine Serveradresse in der Form "http://...." befindet. Fährt man mit der Maus über eine solche Stelle im Text, wird der Mauszeiger zur "pointing hand", mit einem Doppelklick wird dann der auf dem eigenen Rechner installierte Browser gestartet. Sind mehrere Browser vorhanden, muß beim ersten Mal der gewünschte angegeben werden.

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Anhang

POP- und SMTP-Hosts:

POP-Host SMTP-Host
mail.fh-niederrhein.de mail.fh-niederrhein.de

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Diese Seite wurde zum letzten Mal am 28.10.1999 aktualisiert
Layout: Michael Mehlem